Xiams Schreibtagebuch
Fortschritte – Rückschläge

Dez
04

… habe ich leider nicht viel geschafft, da ich mit meiner Examensarbeit bzw. der Vorarbeit dazu beschäftigt bin. Das genießt erstmal Priorität. Aber ich denke ständig drüber nach, über die Geschichte.

Nov
29

Irgendwie bin ich in einer Art Sackgasse angelangt, habe ich das Gefühl. Ich kann einfach keine konkreten Gedanken zu weiteren Charakteren fassen. Alles, was ich entwerfe, verwerfe ich auch direkt wieder. Vielleicht macht es mehr Sinn, erstmal die Plotstruktur zu entwickeln, notwendige Nebenfiguren sollten sich dann ergeben und ich kann dann zu diesem Schritt wieder zurück kehren.

Nov
27

Bin heute leider nicht dazu gekommen, weiter zu machen, da ich den ganzen Tag unterwegs war. Morgen werde ich den nächsten Charakter entwickeln.

Nov
25

Robin meinte, dass es sinnvoll wäre, schon im ersten Arbeitsprozess feedback zu erhalten, und ich denke, dass sie damit recht hat. Daher poste ich zukünftig auch die Ergebnisse meiner Arbeit. Hier das, was ich bisher habe:

Erster Schritt: Ein 16 jähriges Mädchen irrt auf der Suche nach seiner Familie durch die postnukleare Stadt.

Zweiter Schritt: Nach drei zeitgleichen Terroranschlägen auf die Hamburger Atomkraftwerke liegt die Stadt in Schutt und Asche.

Die 16 jährige Jessica war nach einem Streit mit ihren Eltern auf dem Weg zu ihrem Freund, als die Katastrophe geschah und sie durch die massiven Stahltore einer als nuklearer Schutzraum dienenden S-Bahnstation von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Zusammen mit über 2000 anderen Schutzsuchenden harrt sie vierzehn Tage aus, bis die Vorräte aufgebraucht sind und sich die Tore des Bunkers öffnen.

Schnell muss Jessica entdecken, dass Anarchie und Chaos herrschen, wo die wenigen Überlebenden versuchen, ohne Hoffnung auf eine Rückkehr in ihr normales Leben in der verstrahlten und abgeriegelten Stadt zurecht zu kommen. Dennoch macht sich Jessy auf die Suche nach ihrer Famile und ihrem Freund.

Dritter Schritt: Charaktere

Hauptcharakter: Jessica genannt Jessy

o Zusammenfassung: Jessy ist im Grunde ein ganz normaler Teenager mit den üblchen Konflikten in Schule und sozialem Leben. Ihre Leistungen in der Schule sind dieses Jahr mies, wahrscheinlich wird sie den Realschulabschluss nicht schaffen und die 10. Klasse widerholen müssen. Weiterhin gibt es Stress mit ihrer besten Freundin Melina (16). Melina hat Anschluss an eine Clique gefunden, die Jessy nicht behagt. Seit sie mit diesen Leuten rumhängt, hat sie für Jessy nur noch selten Zeit und weil sie außerdem immer öfter Alkoholexzesse hat, eignet Melina sich in Jessys Augen nicht länger als Vertrauensperson. Jessy hat seit einigen Wochen einen älteren Freund (Dragan, 23). Der Altersunterschied und die Tatsache, dass ihre Eltern in ihm den Grund für Jessys absinkende Schulleistungen gefunden zu haben glauben, sorgen dafür, dass sie der Beziehung ihrer Tochter kritisch gegenüber stehen. In letzter Zeit gab es deswegen immer öfter Konflikte in der Familie, der zuletzt darin gipfelt, dass Jessy in der Absicht geht, nicht wieder in das Elternhaus zurück zu kehren.

So kommt es, dass sie sich in die Beziehung zu Dragan regelrecht hineinsteigert und in ihm den einzigen Menschen sieht, der sie versteht und dem sie wichtig ist.

Aus dieser Welt wird sie durch den Terroranschlag heraus gerissen.

o Motivation: Jessy möchte einerseits mit ihrem Freund ein gemeinsames Leben aufbauen, andererseits aber auch den Konflikt mit ihrer Familie bereinigen (was sie sich aber erst im Laufe der Geschichte eingesteht). Beides zu erreichen erscheint ihr unmöglich, besonders, nachdem es nun überhaupt keine Zukunft mehr zu geben scheint.

o Ziel: Ihre Familie und ihren Freund suchen.

o Konflikte:

- Anfangs ist Jessy eingesperrt und kann nicht zu ihrer Familie. Obwohl sie sich im Streit getrennt hat, vermisst sie ihre Familie sehr

- Sie muss sich bei der Öffnung des Schutzraums entscheiden: Freund oder Familie?

- Die Welt hat sich total verändert, nichts ist mehr wie vorher. Sie muss sich darin zurechtfinden und hat damit ihre Schwierigkeiten, denn sie merkt erst jetzt, dass sie noch nie wirklich ganz auf sich allein gestellt war.

o Erleuchtung: Jedesmal, wenn Jessy während der Suche nach ihrer Familie auf Hindernisse trifft, glaubt sie etwas mehr, diese endgültig verloren zu haben. Was sie am Beginn der Geschichte noch gewünscht hat (weg von den Eltern), ist nun Wirklichkeit geworden, und Jessy merkt, dass sie es so noch viel weniger möchte.

o Entwicklung: Geplant ist ein offenes Ende, aber genau weiß ich das noch nicht…

Nov
25

Heute war ich produktiver.

Ich habe mich nochmal umentschieden und das Setting der Geschichte etwas abgeändert. Dementsprechend habe ich die Zusammenfasung der Geschichte in einem Absatz (Schritt 2) ebenfalls abgeändert, während ich die Zusammenfassung in einem Satz (Schritt 1) so lassen konnte. Es gibt also keine grundsätzlichen Änderungen.

Ich habe weiterhin meine Hauptfigur angepasst und sie noch etwas tiefer entwickelt. Robbe meint, ich soll mich einschränken und nicht zu viele Figuren entwickeln. Mein Problem ist eher das umgekehrte. Ich habe Schwierigkeiten mir schmissige Nebenfiguren auszudenken (bis auf eine) die eine größrere Rolle spielen. Die Geschichte an sich gibt allerdings auch nicht viele Figuren her. Ich bin außerdem sicher, dass mir im Lauf der Entwicklung der Geschichte noch was einfallen wird.

Schluss für heute, ich muss zur Uni :)

Nov
25

Nüscht. Bin leider wieder nicht zum Schreiben gekommen.

Nov
23

War heute den ganzen Tag im Büro. Daher habe ich nichts geschafft.

Morgen geht es weiter :)

Nov
22

Heute habe ich meinen Hauptcharakter entwickelt. Weitere Charaktere werden folgen.

Allerdings habe ich irgendwie bisher nur zwei Charaktere konkret vor Augen. Ich muss über weitere Charaktere noch nachdenken.

Das wird was, dieses Mal :)

Nov
21

War heute den ganzen Tag unterwegs und konnte daher nicht weiter arbeiten. Morgen geht es weiter.

Nov
20

Heute habe ich Punkt 2 der Schneeflockenmethode hinter mich gebracht. In einem Absatz habe ich die Geschichte zusammengefasst.

Ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis noch nicht, ich denke noch weiter drüber nach. Morgen werde ich mich an den Hauptcharakter setzen. Mal sehen, was mir da so einfällt. Vielleicht ändere ich dann auch nochwas an meiner Zusammenfassung der Storyline.